Donnerstag, 23 Mai 2024
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Notocactus ottonis f. aureus

  • Notocactus ottonis f. aureus (F.Ritter) Gerloff & Neduchal
    Internoto 25(2): 66 (2004)

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Notocactus ottonis f. aureus
(Foto: Klaus-Dieter Steinert)

Aureus unterscheidet sich von var. alacriportanus durch: Rippen 10-11, 4-6 mm hoch. Areolen 5-10 mm freie Entfernung. Randdornen glänzend goldgelb, stark anliegend, 12-15 von 7-15 mm Länge, oft mit roter Basis, Mitteldornen 3-6, bräunlichrot oder gelbrot, 10-25 mm lang.

Blüten ca. 37 mm lang. Röhre ca 13 mm lang. Narbenlappen rubin, 2,5 mm lang. Kronblätter ohne besondere Unterschiede.

Typusort südlich des Rio Pardo, Rio Grande do Sul

(aus Kakteen Südamerika 1, 166-167 (1979))

 » Diese Pflanzen werden von vielen Autoren (Hunt, Hunt, Anderson, Lodé...) nicht als eigenständige ottonis-Form anerkannt!

Erstbeschreibung:

  • Notocactus arechavaletae var. aureus F.Ritter
    in: Kakteen Südamerika 1: 166 (-167), fig (1979).

ott aureus steinert2Holotypus: F.Ritter FR1396 (Brasilien), hinterlegt im Herbarium der Staatsuniversität Utrecht/NL.
Bedeutung des Namens: aureus = golden, goldgelb

Synonyme:

  • Notocactus spegazzinii var. aureus (F.Ritter) Vích
    in: Kaktusy (Brno) 46(3): 101 (2010), nom. inval.

Notocactus ottonis f. aureus (Foto: Klaus-Dieter Steinert)

Weitere Informationen:

Körper: kugelig, hellgrün, 10 - 12 Rippen, fast gerade laufend, rundlich im Ø, bis 16 mm breit und 5 mm tief, in der Furche intensiv grün; Areolen nur 1 mm vertieft, Wolle weißlich, bis 3 mm Ø, Areolenabstand 9 - 11 mm. Dornen: 5 Mitteldornen, der untere am längsten, hellbraun - bernsteinfarben, gebogen, bis 23 mm lang; Randdornen 9 - 12, gelblich, anliegend, gespreizt, bis 14 mm lang.

Blüte: oben rein zitronengelb, Petalen haben außen Streifen mit intensiverer Färbung, spatelförmig bis rundlich; Narben mit 10 Narbenästen, bis 3 mm lang, becherförmig gespreizt, Griffel 2 mm Ø, weißlich, oben etwas rosa, 19 mm (ohne Narbe) lang, Staubbeutel hellgelb, die oberen überragen die Narbe, bis 15 mm lang, Staubfäden von oben nach unten übergehend von zitronengelb nach orange bis purpurn, auf der ganzen Röhrenlänge in die Wand inseriert; Röhre mit gelblicher Epidermis, zu 50 % bedeckt mit hellgrünen Schuppen und hellbrauner Wolle und je 4- 5 hellbraunen Borsten, diese bis 10 mm lang; Fruchtknoten hellgrün, zu 40% mit weißlich-beiger Wolle und kurzen Borsten bekleidet.

Frucht und Samen: wie N. ottonis

Typstandort: südlich Rio Pardo, Pantano Grande, Rio Grande do Sul, Brasilien FR 1396, HU 10.

Literatur:

  • N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

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