Montag, 25 Mai 2020
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Notocactus ser. Setacei subser. Concinni

Erstbeschreibung:

  • Notocactus ser. Setacei subser. Concinni PRAUSER
    PRAUSER, W. (2001): Die Pflanzengruppe der Setacei - Teil II: Taxonomische Neubestimmungen. In: INTERNOTO 22 (1) : S. 3-18

Typus: Notocactus concinnus (MONVILLE) BACKEBERG

 Notocactus concinnus KH 967 (Foto: C.Hefti/B.Knutti)
Notocactus concinnus KH 967 auf dem Cerro Montevideo (Foto: C.Heft/B.Knutti)


Beschreibung:

Körper flachrund bis kugelig, einzeln; Scheitel etwas eingesenkt, meist unbedornt; Rippen 13 - 25; Mitteldornen 4, im Kreuz stehend, 5 - 25 mm lang, der längste abwärts gerichtet; Randdornen 6 - 21.

Knospen "kopfbildend"; Blüten "rotgestreift" , mittelgroß bis groß: 35 - 90 mm lang und im Durchmesser, Blütenröhre häufig lang gestreckt, schwach bewollt, Narbenäste rot, Griffel und Staubfäden unten rot, oben gelb, Petalen breitlanzettlich bis spatelig, die größten 23 - 40 mm lang, 7 - 13 mm breit.

Vorkommen: Verstreut über Uruguay und den Süden des Dpt. Rio Grande do Sul (Brasilien).

Ergänzende Informationen: 

knospe kopfbildend"Kopfbildende" Knospen: Die Knospen erscheinen anfangs als kleine bewollte Kugeln, die sich zunächst fast bis zum maximalen Durchmesser kugelförmig vergrößern. Auf der Oberseite dieser kugeligen Knospen schauen bereits sehr frühzeitig weinrote bis fast bräunliche Petalenspitzen aus der Bewollung heraus und lassen eine rote Blüte erwarten. Anschließend bildet sich unter diesem" Kopf" ein schlankerer und länger werdender "Hals", bis schließlich der" Kopf" durch das Auswachsen der Petalen oben eine Spitze erhält.

(Zeichnung: Kopfbildende Knospenentwicklung")

"Rotgestreifte" Blüten: Auf der Außenseite der äußeren Petalen (die inneren haben dies nicht!) befindet sich in der Regel ein kräftig roter Mittelstreifen, der manchmal an der Petalenspitze breit ausläuft. Die Intensität der Färbung dieses Streifens ist  begrenzt auch abhängig von dem beobachteten Material und dem jeweiligen Kulturzustand der Pflanze, blassrote oder fehlende Streifen oder gar eine grünliche Färbung derselben konnten jedoch bislang nie beobachtet werden.

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