Freitag, 30 Juli 2021
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Notocactus macambarensis K. H. Prestlé 1986

Notocactus mammulosus var. macambarensis

wächst in der Nähe der Stadt Macambara, nördlich des Rio Ibucui

Erstbeschreibung:

Prestlé, Karl-Heinz (1986): INTERNOTO 7 (3): 67 - 72

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Abraham, W-R: Die Fertilitätsverhältnisse einer Art sind ökologisch bedeutend ..., INTERNOTO 1/2015 S. 3ff

Beschreibung:

Körper: säulenförmig, meist in Gruppen, selten einzeln, bis 15 cm Ø und 16 cm hoch, 16 - 18 Rippen, bis 1 cm hoch, zwischen den Areolen kinnartig hochgezogen, meistens an der Basis aber auch aus den höheren Areolen, mit scharf getrennten kinnartigen Rippen, eingesenktem wolligen Scheitel, dieser mit stechenden geraden Dornen, Epidermis rasengrün;

Areolen vertieft, 8 mm von einander entfernt, wollfilzig, hellgrau bis beige; Dornen hart, stechend, auch in der Scheitelregion, im Neutrieb bernsteinfarben, dann weißlich grau; Mitteldornen 4, einer davon am kräftigsten, bis 25 mm lang, mit dunklem Fuß, grau; Randdornen 10, etwas vom Körper gespreizt, 6 - 12 mm lang.

Knospen: graue Pyramiden mit dunklen Borsten an den Spitzen.

Blüte: glockenförmig, bis 4 cm lang und (Gerloff 4 cm)7 cm Ø, hellgelb, metallisch glänzend; der rote Außenstreifen scheint lasierend durch die Blütenblätter hindurch; Staubblätter als 3 mm hoher Ring um den Griffel = 20% inseriert (Gerloff 3 mm), selbststeril.

Frucht: lang und schlauchartiger wie bei N. mammulosus, bei 40 mm Länge nur 4 mm breit, Samen in einem Fruchtsack im oberen Drittel, mützenförmig, so breit wie lang; Testazellen sind sternförmige Kegel, ~ 50 Samen pro Frucht.

Typusstandort: östlich der Stadt Macambara auf ganz flachen Steinplatten. PR 425, MGH 240, Gf 470.

 

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Untergattung Neonotocactus