benannt nach dem Entdecker Dr. F. von Haselberg, Stralsund

Erstbeschreibung:

Echinocactus haselbergii F. A. Haage jr. ex Rümpler - Förster, C. F. - Rümpler, T. (1886):
Echinocactus haselbergii Haage - Handbuch der Cacteenkunde, Leipzig S. 563 - 564.

Literatur:

Berger, Alvin (1929): Kakteen, Stuttgart S. 208.
Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung:

Körper: flachkugelig, später abgeplattet, Scheitel tief eingesenkt, dicht bedeckt mit weißlichen kurzen abstehenden Dornen, hellgrün, bis 15 cm Ø, 15 cm hoch, nicht sich weniger als graessneri zum Licht; Faserwurzeln. Rippen eher Reihen von Höckern auf deren Oberseite die stark weißwolligen Areolen sitzen. Höcker kegelförmig, in teilweise spiralig verlaufenden Rippen angeordnet; Rippen 30 - 45, dicht, bis 5 mm tief.Foto Henßen
Dornen 20 - 25, dünn, abstehend, ca. 1 cm lang; Mitteldornen 3 - 5, etwas länger, gelblich; Randdornen 18 - 21 fein, weißlich glasig, ohne besondere Richtung.

Blüten: kommen in längeren Schüben während mehrerer Monate am Rande der Scheitelregion, dunkelorange über blutrot bis rubinrot, mit gelbem Griffel und gelben Narbenästen, öffnen an mehreren Tagen hintereinander.

Frucht: klein, bedornt, ohne Wolle. Samen länglich, kaum 1 mm lang.

Bemerkung: Auch N. haselbergii variiert je nach Standort, nicht aber so, dass die Abweichungen als selbstständige Taxa zu betrachten wären.

Heimat: Vom Tiefland bis zu den höchsten, oft mit Schnee bedeckten Bergen im westlichen Rio Grande do Sul FR 1275, KZ 160, HU 51, Arroyo da Seca, Candelaria und bei Tabai . Dort stehen sie in steilen Wänden in Flechten, wo sie keimen können.


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