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Donnerstag, 18 Oktober 2018
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Wigginsia langsdorfii var. leprosorum ( F. Ritter 1979 ) A. Hofacker 1993

in der Nähe gibt es ein Heim für Leprakranke

Erstbeschreibung:

Ritter, F. Kakteen in Südamerika Band 1 S. 194-195 , Spangenberg, 1979

Literatur:

  • Gerloff, N. Die Malacocarpen in Rio Grande do Sul in INTERNOTO 14 (1) S. 27 - 39, 1993
  • Hofacker, A. Notocactus langsdorfii (Lehmann) Krainz und Verwandte - eine kritische Betrachtung in INTERNOTO 14 ( 4 ) S: 120-129 , 1993
  • Gerloff, Norbert (2006): N. langsdorfii var. leprosorum - INTERNOTO27 (1) S.3 - 13

leprosorum2Beschreibung:

Körper: Fast immer solitär, hellgrün, erst sehr flach, ab 12 Jahren kurzsäulig, 14 cm hoch und 10 cm breit, Scheitel  5 - 10 mm eingesenkt, wollig; Rippen: 14-22, scharfkantig, dreieckig, 5 - 9 mm hoch, in Höcker aufgeteilt.

Areolen: fast in 2 mm tiefen Gruben zwischen den Rippenhöckern sitzend, 7-15 mm voneinander entfernt, Dornen:  8-10 dünne weißliche, sehr fein, später bräunlich, vergrauend, spreizend, krumm, starr, Randdornen6 - 10, zu den Seiten gebogen, sehr dünn, 4 bis 12 mm lang, im Alter dicker, Mitteldornen meist 3 - 4, nicht stechend mit dunklerer Spitze, nach oben zeigend, im Kreuz stehend.

Blüten: 30 - 35 mm lang, 32 - 40 mm breit, Petalen intensiv schwefelgelb, schmal umgekehrt lanzettförmig, 20 mm lang, 3 mm breit und einer braunen Borste, Fruchtknoten tonnenförmig, 3 mm breit, 3-4 mm hoch, Röhre trichterförmig, oben 5 - 6 mm breit und 13 - 14 mm lang Nektarrinne 2 mm tief, sehr eng, tief purpurn gefärbt, Staubfäden 8-12 mm lang, purpurn nach oben hin heller, die längsten reichen bis zum Fuß der Narbe, bis zum Rand der 12 mm langen Röhre in deren Wand inseriert, Fruchtknoten und Röhre sind außen gelblich und nur schwach von hellen Wollhaaren und spitzen grünlich gelben Schuppen bekleidet, Griffel gerillt, gelb, 15-16 mm lang, Narbe dunkelpurpurn, 7-8 2,5 mm lange Narbenäste.

Früchte: 12 mm lang, fleischig, bei der Reife grün und rot, bis 10 mm lang und 4 mm dick, unregelmäßig öffnend.

Samen: dunkelbraun bis schwarz, 0,8 mm hoch und breit, helmförmig, HMB-Bereich mit Wulst am Rand, Hilum oval und cremefarben, Testazellen erhaben und durch Faltung recht rauh in der Oberfläche, selbststeril.

Typstandort: Auf einer Granithochfläche in Steinmulden

Heimat:  am Aussätzigenheim in Colonia de Itapua, Rio Grande do Sul, Brasilien. Gf 91=HU 33

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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