Dienstag, 21 September 2021
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Notocactus mammulosus var. paulus (Schlosser & Brederoo 1980) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

pauluspaulus meint hier: der Kleine

Erstbeschreibung:

Schlosser, Hugo & Brederoo, A. J. (1980): KuaS 31 (4): 114 - 116.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Körper: einzeln, grün; ab 4 cm blühfähig, maximal 6 cm Ø, 12 - 18 cm hoch; 20 - 21 flache Rippen.

Areolen nur wenig vertieft, 5 - 6 mm von einander entfernt; Mitteldornen 1 - 3, rund mit rötlichem Fuß,  bis 18 mm lang, braun, nur in Scheitelnähe etwas abstehend; 8 - 12 Randdornen mit dunklerem Fuß, 8 mm lang, anliegend, sie reichen bis zur Nachbarrippe.

Blüten: um 40 mm lang, 60 mm Ø, etwas glockenförmig, seidig hellgelb, nachmittags öffnend; Petalen bis 25 mm lang, 7-10 mm breit, oben abgerundet. Griffe:l cremefarben, 11 - 12 mm lang; Narbenäste dunkelrot, wenig höher als die Staubbeutel, als Ring um den Griffel organisiert. Nektarrinne kaum erkennbar. Perikarpell 7 mm lang, 4 mm hoch, außenmit Filz und braunen Borsten; Röhreaußen mit braun gespitzten Schuppen bekleidet, bis 12 mm lange Borsten.

Frucht: bis 22 mm lang, 12 mm Ø, besetzt mit Filz und braunen Borsten.

Samen: breiter als hoch, dunkelbraun, matt. Testarand wulstig; HMB hellbraun.

Typusstandort: Punta Bonilla (Tacuarembo), Uruguay. S 161

Gefunden von Peter Schlosser im Februar 1972.
Bemerkung: provisorische Namen waren Notocactus spec. Cuaro und Notocactus floricomus fa. Rivera.

Bearbeitet Feb. 2013 N. Gerloff

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Untergattung Neonotocactus