Donnerstag, 18 Juli 2019
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Acanthocephala haselbergii

  • Acanthocephala haselbergii (RÜMPLER) GUIGGI
    Guiggi, A. (2012): Taxonomic novelties. – in: Cactology 3: 6

haselbergii Engel Ausschnitt k

Acanthocephala haselbergii (Foto: Dr. Thomas Engel)

„Körper kugelig, stark abgeplattet, tief genabelt, hellgrün. Höcker kegelförmig, theilweise sich zu spiralig nach oben laufenden Rippen aneinander schließend; die Rippen dicht aneinander geschlossen und spiralig in den mit Randstacheln gefüllten Nabel einlaufend.
Stachelpolster sehr dicht, gewölbt, mit schneeweißem Filz besetzt. Randstacheln 18-21, ohne besondere Richtung da oder dorthin gekrümmt und miteinander sich mischend, fein, weiß, glasig-durchsichtig, blass strohgelb, länger."

(Aus Förster/Rümpler 1886)

(benannt nach Dr. von Haselberg, einem Kakteenliebhaber aus Stralsund)

Erstbeschreibung:

  • Echinocactus haselbergii RÜMPLER
    Förster, C.F. & Rümpler, T (1886): Handbuch der Cacteenkunde, 2. Aufl., Bd. 2: 563-564
      

Foto HenßenWeitere Informationen:

Körper: flachkugelig, später abgeplattet, Scheitel tief eingesenkt, dicht bedeckt mit weißlichen kurzen abstehenden Dornen, hellgrün, bis 15 cm Ø, 15 cm hoch, nicht sich weniger als graessneri zum Licht; Faserwurzeln. Rippen eher Reihen von Höckern auf deren Oberseite die stark weißwolligen Areolen sitzen. Höcker kegelförmig, in teilweise spiralig verlaufenden Rippen angeordnet; Rippen 30 - 45, dicht, bis 5 mm tief.
Dornen 20 - 25, dünn, abstehend, ca. 1 cm lang; Mitteldornen 3 - 5, etwas länger, gelblich; Randdornen 18 - 21 fein, weißlich glasig, ohne besondere Richtung.

Blüten: kommen in längeren Schüben während mehrerer Monate am Rande der Scheitelregion, dunkelorange über blutrot bis rubinrot, mit gelbem Griffel und gelben Narbenästen, öffnen an mehreren Tagen hintereinander.

Frucht: klein, bedornt, ohne Wolle. Samen länglich, kaum 1 mm lang.

Bemerkung: Auch N. haselbergii variiert je nach Standort, nicht aber so, dass die Abweichungen als selbstständige Taxa zu betrachten wären.

Heimat: Vom Tiefland bis zu den höchsten, oft mit Schnee bedeckten Bergen im westlichen Rio Grande do Sul FR 1275, KZ 160, HU 51, Arroyo da Seca, Candelaria und bei Tabai . Dort stehen sie in steilen Wänden in Flechten, wo sie keimen können.

Synonyme:

  • Malacocarpus haselbergii (RÜMPLER) BRITTON & ROSE (→ inkorrekte Kombination ICN Art. 11.4)
    Britton, N.L. & Rose, J.N. (1922): The Cactaceae 3: 201
  • Brasilicactus haselbergii (RÜMPLER) BACKEB. ex SCHAFF (→ inkorrekte Kombination ICN Art. 11.4)
    Schaff, B. 1942: Der schiefköpfige Wuchs bei Eriocactus leninghausii (K. Sch.) Bckbg. und verwandten Arten. – In: Beiträge zur Sukkulentenkunde und -pflege 1942 (2): 38
  • Notocactus haselbergii (RÜMPLER) A.BERGER
    Berger, A. (1929): Kakteen, 343.
  • Parodia haselbergii (RÜMPLER) F.H.BRANDT
    Brandt, F.H. (1982): Die Gliederung der Gattung Spegazzini. - In: Kakteen- und Orchideen-Rundschau 7 (4): 67

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