Erstbeschreibung:

Lemaire, C. (1839): Cactearum genera nova speciesque novae et omnium in
horto Monvilliano cultarum, Paris: 20.

Literatur:

Backeberg, C. & Knuth, F. (1935): Kaktus ABC, Kopenhagen: 225.

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: einzeln, flach, später etwas verlängert wachsend,blühfähig 6-10 cm hoch,  dunkelgrau-grün, 8-13 cm Ø; Scheitel eingesenkt, gehöckert, frei von Dornen; Rippen 13, gerade oder etwas gewunden, bis 23 mm breit und 10 mm hoch, durch scharfe Furchen getrennt und durch Quergruben gegliedert, die zwischen den Areolen kinnartig vorgezogen sind, bis 10 mm hoch; im Scheitel fast kegelförmige Warzen bildend.
Areolen: tief eingesenkt, ca. 5 mm von einander entfernt, bis 4 mm Ø, Wollfilz verliert sich später; Mitteldornen 2-4, der obere 8 mm lang, der untere stärker, 15 - 25 mm lang, stark abgeflacht, gelblichweiß mit brauner Spitze, am Fuß rubinrot, im Alter vergrauend; 
Randdornen 4-8, pfriemlich, strahlend, die beiden oberen am längsten, ca. 7 mm lang.

Blüten: 3 - 4 cm lang und 40-50 mm Ø, geruchlos, schwefelgelb bis hell cromegelb, die äußeren Petalen mit grün- bis braungelben Mittelstreifen; lanzettlich, nach unten verschmälert, seidig glänzend; Fruchtknoten hellgrün mit rötlichen Schuppen, weißlicher Wolle, oben braunroten Borsten; Röhre schüsselförmig, bekleidet wie der Fruchtknoten; Staubfäden hellgelb, Staubbeutel cromegelb, nur als schmaler Ring um den Griffel inseriert; Griffel weißlich, mit 7 - 10 scharlachroten bis purpurnen Narbenästen.Foto Henßen

Frucht: längliche hellgrüne Beere, bei der Reife auswachsend bis 4 cm.
Samen: 120 - 130 Samen pro Frucht,  helmförmig, ca. 1,2 mm lang und 1 mm Ø Wulst um den HMB.

Typstandort: sonnig in steiniger Weide, einzeln,  Sierra de Cordoba, Sierra de la Ventana bis zum Rio de la Plata, Argentinien bis südwest Uruguay.


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