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Montag, 15 Oktober 2018
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Notocactus macambarensis K. H. Prestlé 1986

Notocactus mammulosus var. macambarensis

wächst in der Nähe der Stadt Macambara, nördlich des Rio Ibucui

Erstbeschreibung:

Prestlé, Karl-Heinz (1986): INTERNOTO 7 (3): 67 - 72

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Abraham, W-R: Die Fertilitätsverhältnisse einer Art sind ökologisch bedeutend ..., INTERNOTO 1/2015 S. 3ff

Beschreibung:

Körper: säulenförmig, meist in Gruppen, selten einzeln, bis 15 cm Ø und 16 cm hoch, 16 - 18 Rippen, bis 1 cm hoch, zwischen den Areolen kinnartig hochgezogen, meistens an der Basis aber auch aus den höheren Areolen, mit scharf getrennten kinnartigen Rippen, eingesenktem wolligen Scheitel, dieser mit stechenden geraden Dornen, Epidermis rasengrün;

Areolen vertieft, 8 mm von einander entfernt, wollfilzig, hellgrau bis beige; Dornen hart, stechend, auch in der Scheitelregion, im Neutrieb bernsteinfarben, dann weißlich grau; Mitteldornen 4, einer davon am kräftigsten, bis 25 mm lang, mit dunklem Fuß, grau; Randdornen 10, etwas vom Körper gespreizt, 6 - 12 mm lang.

Knospen: graue Pyramiden mit dunklen Borsten an den Spitzen.

Blüte: glockenförmig, bis 4 cm lang und (Gerloff 4 cm)7 cm Ø, hellgelb, metallisch glänzend; der rote Außenstreifen scheint lasierend durch die Blütenblätter hindurch; Staubblätter als 3 mm hoher Ring um den Griffel = 20% inseriert (Gerloff 3 mm), selbststeril.

Frucht: lang und schlauchartiger wie bei N. mammulosus, bei 40 mm Länge nur 4 mm breit, Samen in einem Fruchtsack im oberen Drittel, mützenförmig, so breit wie lang; Testazellen sind sternförmige Kegel, ~ 50 Samen pro Frucht.

Typusstandort: östlich der Stadt Macambara auf ganz flachen Steinplatten. PR 425, MGH 240, Gf 470.

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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