arachnitis bedeutet von Dornen bedeckt, die einem Spinnen-netz ähneln

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich: Succulenta 49 (7) :108 1970

Beschreibung:Foto N. Gerloff

Körper: umgekehrt birnenförmig bis säulig, mittel – bis dunkelgrün, mit vertieftem, bedorntem Scheitel, bis zu 10 cm Ø und 15 cm hoch, Epidermis dunkelgrün aber auch mittel- bis dunkelbraun.
Rippen: 11 bis 16, breitrund, mit runden Buckeln, niedrig gehöckert, an diesen 3 bis 6 mm hoch, je nach Alter dazwischen um ¼ bis 1/3 tief gekerbt, Trennfurchen etwas geschlängelt.
Areolen: in den Kerben, mitten zwischen den Buckeln, zuerst rund, bei alten Pflanzen breiter als lang, weiß bis cremfarben, 2-6 mm im Ø, 3-7 mm freie Entfernung.

Dornen: Mitteldornen: nicht deutlich erkennbar. Randdornen : 8-14, meist anliegend, dünn, biegsam, bis 5 cm lang, bräunlich später Mitteldornen nicht deutlich erkennbar, Randdornen meist 8 - 14, meist anliegend, dünn biegsam bis 5 cm lang, bräunlich später grau.
Blüten: nahe dem Scheitel, bis 5 cm lang, aus graubraunem Filz der Knospen bis zu 6 cm sich ausbreitend, geruchlos. Petalen : hellgelb bis schwefelgelb, 5-10 mm breit, lanzettlich, gezähnelt oder zugespitzt, die äußersten mit etwas purpurbraun. Fruchtknoten: 9 mm lang, 7 mm dick, grün, mit schmalen rötlichen, später vertrockneten Schuppen, dicht mit weißer Wolle und wenige mm langen rotbraunen Borsten bedeckt. Nektarrinne : mit Nektar, gelb, fast völlig reduziert. Röhre : trichterig, 20 mm lang,oben 30 mm weit, innen hell schwefelgelb, außen gelbbraun mit rotbraunen Schuppen und nach oben bräunlicher Wolle mit dunkelnbraunen Borsten. Staubfäden : messinggelb,1 mm lang, Insertion bis zum Saum, reizbar. Staubbeutel: eigelb. Griffel : weißgelb,bis 50 mm lang, wovon etwa 4 mm auf die außen blassen, innen purpurnen etwas ausgebreiteten etwa 8 Narbenlappen kommen.
Frucht: tonnenförmig, 2 cm lang, 1,25 cm breit, grün, unten unregelmäßig aufplatzend, dicht in weiße Watte gehüllt, Borsten steif, gerade, halb abstehend, gelb, 5cm lang.
Samen: etwa 11,3 mm lang und breit,1 mm dick, schwarz, matt, fast glatt, Hilum weißlich rund, über der Testa etwas überstehend.Selbststeril.
Vorkommen: auf steilen, dunklen Sandsteinplatten.
Heimat: südlich Cacapava do Sul HU 9, Rio Grande do Sul, Südbrasilien.

 

Foto: N. Gerloff Gf 29 Kulturpflanze


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