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Montag, 10 Dezember 2018
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Notocactus carambeiensis var. vila-velhensis (Backeberg & Voll 1949) O. Sida ex G. Dohnke

Vila-Velhensis siehe Typstandort

villa-velhensis

Erstbeschreibung:

N. ottonis var. villa-velhensis Backeberg & Voll 1949 - Backeberg & Voll, O. (1949):
Arq. Jardin Botanico do Rio Janeiro: 1972.

Literatur:

Dohnke, Gunnar (1994): Notocactus carambeiensis var. villa-velhensis (Backeberg & Voll)
Sida ex Dohnke comb. et stat. nov. - INTERNOTO 15 (4): 143 - 144.

Beschreibung:

Körper: flachkugelig, Epidermis klar, hellgrün (gelbgrün); Rippen mit ausgeprägten, warzenähnlichen Höckern, sprosst stark;
Randdornen 8 - 10, gelb, 6 - 10 mm lang, strahlend, teilweise abstehend; Mitteldornen 1, ockergelb, bis 15 mm lang.

Knospen: mit hellbrauner Wolle.

Blüten: 30 - 55 mm Ø, 45 mm lang; Petalen weniger dicht angeordnet, etwa 35, glänzend sattgelb, gespitzt (mehr lanzettförmig); Blütenröhre mit weißer bis cremefarbener Wolle, mit spärlichen, beinah nicht erkennbaren Borsten (10 - 12 mm lang); Narbe hellpurpurn (wenig gespreizt);
Griffel 1 mm Ø, 16 - 18 mm lang, ganz gelb.

Samenbildung: selbststeril.
Samen: so lang wie breit, breiteste Stelle am Hilumrand.

Typstandort: isolierter Standort in bergigem Gebiet bei Vila Velha, Paraná, Brasilien.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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