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Sonntag, 09 Dezember 2018
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Notocactus roseoluteus (VAN VLIET 1973) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

(roseoluteus = lat. vom rosenrot ins gelbliche übergehend)

Erstbeschreibung:

Notocactus roseoluteus Van Vliet, Sukkulenta 52 (6): 108 – 113. 1973

Literatur:

N. Gerloff Notocactus roseoluteus van Vliet ist doch eine eigenständige Art INTERNOTO 3/2015 S. 59f.

Beschreibung:

Körper: solitär, kugelig, bis 20 cm im Durchmesser und Höhe; die Epidermis ist kupfergrün mit blauem Reif in den Vertiefungen zwischen den Rippen; Scheitel eingesenkt, mit weißer Wolle bedeckt und wird von den Dornen der neuen Areolen überragt. Rippen: 15 – 18, dreikantig und stark in runde Höcker unterteilt, zudem im Scheitel durch Längsfurchen scharf geteilt. Wurzeln faserig. Notocactus roseoluteus

Areolen: zwischen den Höckern eingesenkt, bis 10 mm auseinander, rund, 5 mm Ø, zunächst mit weißer Wolle bedeckt, doch bald verkahlend und zwischen den Höckern zusammengedrückt.

Dornen: Mitteldornen 4, über Kreuz stehend, mitunter aber auch nur 3, 2 oder 1, abgeflacht nadelförmig, stark stechend, bis 3 cm lang, der nach unten gerichtete stark, die anderen nur schwach gebogen und etwas gedreht; alle hellbraun mit dunkler Basis und Spitze, später vergrauend; Randdornen bis 8, nadelförmig, bis 15 mm lang, oft aber kürzer; Farbe wie die der Mitteldornen.

Blüten: glockenförmig, bis 8 cm Ø, im Kranz um den Scheitel stehend; Perianthblätter innen spatelig, etwas gezackt, bis 4 cm lang, glänzend hell lachsfarben mit dunklerem Mittelstreifen, bis zum Blütenboden glänzend hellgelb aufhellend, Außenseite mit kräftigeren Farben; Blütenröhre glockenförmig, an der Basis des Griffels eingesenkt, Außenseite der Blütenröhre mit lilabraunen Schuppen, hellbrauner Wolle und braunen Borsten; Staubfäden in breitem Kranz um den Griffel inseriert, hellgelb, 14 mm lang, Staubbeutel orange; Fruchtknoten rund, bis 8 mm Ø, hellgelb, Griffel hellgelb, 9 lachsfarbene Narben; selbststeril.

Frucht: beerenartig, bei der Reife bis 40 mm auswachsend, hellgrün bis hellrosa, vertrocknend, ca. 400 Samen enthaltend.

Samen: helmförmig, Hilum-Microphylarbereich von einem breiten, hellen ockerfarbenen Rand umgeben, Testa mit zahlreichen, schwarz glänzenden Höckerchen.

Typusstandort: Uruguay: auf Hügeln bei Tranqueras, Dept. Rivera. Die Pflanzen wachsen am Standort vor allem im Wald.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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