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Donnerstag, 15 November 2018
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Notocactus nigrispinus (K. Schumann 1899) Buining 1970

Erstbeschreibung:

Echinocactus nigrispinus K. Schumann 1899: Monatszeitschrift für Kakteenkunde, 9 S. 44 - 45.

Literatur:

Buining, A.F.H. (1970): Sukkulenta 49 (11) S. 172 - 181.
Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung:

Körper: kurzsäulenförmig, von der Basis sprossend, Gruppen bildend, bis 40 cm lang, 15 cm Ø; Faserwurzeln; Rippen bis 24, 2 - 2,3 cm voneinander entfernt, ca. 1,5 cm hoch, unten bis 1,8 cm breit, über die Areolen kaum erhöht.
Areolen: am Scheitel stark wolig, weißer Scheitel bis 6 cm Ø, rund, ca. 6 mm Ø, 1 cm voneinander entfernt. Dornen kräftiger als bei schumannianus, dafür weniger brüchig, am wolligen Scheitel braun mit dunklem Punkt, darüber gewöhnlich grauweiß, von silberfarben bis gelb variierend, alle mit dunklem Punkt; Dornen 3 - 4, bei Jungpflanzen einige Nebendörnchen möglich, sonst 2,5 - 5 cm lang, der unterste bis 6,5 cm, der oberste bis 2 cm, bei älteren Pflanzen fehlend.Knospen: länglich, hell grauwollig, mit dunkelbraunen, bostigen Haaren.Autor unbekanntBlüten: geschlossen ca. 6 cm lang, geöffnet 7 cm breit, gelb; Fruchtknoten 5 mm lang, 4 mm Ø, bekleidet mit weißer Wolle und einigen dunkelbraunen, borstigen Haaren. Über dem Fruchtknoten ist die Blütenröhre zu einer Masse von 6 mm Höhe verwachsen, dadurch Wand der Blütenröhre bis zum Saum 2 cm lang und 3 mm dick; Blütenröhre trichterförmig, am Saum 18 mm breit; Nektarinne nicht oder kaum feststellbar; Staubblätter vom Grunde der Blütenröhre bis zum Saum gleichmäßig verteilt; primäre Staubblätter 18 mm lang, die oberen bis zum saum 6 mm lang, dünn, bleich gelb; Griffel ohne Narbe 25 mm lang, 1 mm dick; Narbenäste 7, schlank und spitz zulaufend, gespreizt, bis 7 mm lang, gelb, die höchsten Staubbeutel um ca. 2 mm überragend; Blütenblätter gelb, spatelförmig, 27 - 30 mm lang, unten 2 mm breit, bis 9 mm breit.
Frucht: glänzend braun, sehr dicht bekleidet mit weißen, seidenartigen haaren, nur an der Basis mit einigen rotbraunen Borsten, rund, ca. 1,5 cm Ø, vertrocknend an der Basis aufreißend, Blütenreste haften an der Frucht.
Samen: 0,8 - 0,9 mm auf 0,6 auf 0,7 mm, mützenförmig; Testa kastanienbraun, glänzend; Höcker auf der Samenhaut sehr flach.

Heimat: bei Caacupe und Tobati, Paraguay, auf felsigem Terrain einer Sandsteinformation am Fuße kleiner Sträucher zwischem hohen Gras. AA 21, AA37, HU 306.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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