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Donnerstag, 15 November 2018
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Notocactus alacriportanus (C. Backeberg & O. Voll 1949) Buxbaum in H. Krainz 1967

alacriportanus bedeutet vom Fundort Porto Alegre (S-Brasilien)

Erstbeschreibung:

Krainz, Hans (1967): Die Kakteen, C VIc, Stuttgart, Lieferung vom 1.1.1967.

Literatur:

Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung: Foto N. Gerloff

Körper: kugelförmig selten verlängert, bis 8 cm Ø, dunkelgrüne bis bläuliche Epidermis, ungepfrpft selten sprossend; in der Natur werden die hier angegebenen Maße kaum erreicht. Körper wesentlich weicher wie bei verwandten Untergattungen. Fleisch manchmal rötlich anlaufend. Rippen 23 (17 - 31).
Areolen: in 25 mm Abstand, 1 mm Ø, etwas weißfilzig; Randdornen ca. 20, erst weiß, später gelblich, nadel- bis borstenförmig, dünn-elastisch, mehr oder weniger gerade, bis 8 mm lang; Mitteldornen 4 - 7, etwas stärker und dunkler, seitwärts abstehend, die untersten 1-4 meist gewunden bis hakenförmig, 30 mm und mehr lang, durchsichtig bräunlich bis braun.

Blüten: ~ 3 cm groß, gelb. Die äußeren Blütenblätter sind auch hell- bis sattgelb und diese Farben prägen auch die nackten Auswüchse, die Knospen. Die Kronblätter bekommen an den Spitzen später einen Hauch bräunlich-rötlicher Farbe. Die anderen Blütenkomponenten sind gelb, auch die zusammengewachsnen Narbenläppchen.
Die Pflanzen sind selbstfertil.

Heimat: ein kleiner Bereich der Berge im Nordosten von Porto Alegre: Aparados da Serra, in höheren Lagen des östlichen Grenzgebietes der brasilianischen Staaten Rio Grande do Sul und Santa Catarina. In diesem Bereich findet man alle nur denkbaren Übergänge zwischen den ehemaligen Arten und deren Varietäten.

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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