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Samstag, 17 November 2018
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Notocactus ritterianus Kolarik & Lisal 1986

Friedrich Ritter *1898, durchwanderte als Kakteenforscher Südamerika

Erstbeschreibung:

Kolarik, Jiri & Lisal, Kamil (1986): INTERNOTO 7 (1): 3 - 5.

Beschreibung:

Körper: flachkugelig, einzeln, im Alter etwas verlängert, 5 - 9 cm Ø, selten über 12 cm hoch, blaugrün; Rippen 19 - 23, 12 mm tief, gehöckert wie bei N. mammulosus.Notocactus ritterianus
Areolen: vertieft, Mitteldornen 2, kräftig abstehend, teilweise etwas verdreht oder gehakt, dunkelbraun bis schwarz, in der Natur auch grau, bis 3 cm lang; Randdornen 10 - 14, radial angeordnet, weißlich, bis 1 cm lang.

Blüten: bis 6 cm lang und 7 cm Ø, gelb, einen fast geschlossenen Rand bildend, die längsten Blütenblätter in einer Kerbe endend, 22 mm lang und 9 mm breit; Fruchtknoten und Röhre mit beiger Wolle und braunen Borsten, bedingt selbstfertil.

Frucht: zunächst 1 cm breit und fast 2 cm lang, spindelförmig, von wenig Wolle bedeckt, später 3 - 4 cm lang.
Samen: 1,2 mm breit und lang, größte Breite am Hilumsaum, Testazellen und andere Samenmerkmale wie bei N. arnostianus.

Typstandort: Don Pedrito, Rio Grande do Sul Gf 220, Gf 225

Bemerkungen: Wächst zusammen mit N. mammulosus, blüht aber vor diesem auf, steht meist neben Steinen im Boden. Die Dornenfarbe ist hellgrau (Gf 316) bis fast schwarz ( HU 805, HU 338 pro parte).

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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