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Donnerstag, 20 September 2018
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Notocactus orthacanthus Link & Otto 1827

orthacanthus meint mit geraden, aufrechten Dornen

Erstbeschreibung:

Otto & Link (1827): Verhandlungen d. V. f. Beförderung des Gartenbaus 3: Tafel 18, 427.

Literatur:

Van Vliet, Dirk (1970): Succulenta 49 (11): 185 - 190.

Beschreibung:Foto N Gerloff

Körper: robust, kugelig, solitär, blaugraugrün, Scheitel abgeflacht; bis 20 cm Ø und hoch werdend; um 18 Rippen, in Höcker zergliedert.
Dornen: einer zentral, rund, dunkel, stechend, bis 2 cm lang; meist 7 Randdornen, strahlend, fast anliegend, weißlich, 6 - 10 mm lang.

Blüten: glockenförmig, bis 4 cm lang und 6 cm Ø, Fruchtknoten und Röhre mit spitzen Schuppen, beiger Wolle und braune Borsten; Blütenblätter zitronengelb, glänzend, teilweise mit rötlichem Mittelstreifen; Staubfäden als 3 mm hoher Ring um den Griffel inseriert, kein Nektarium, Griffel weißlich-gelb, 10 Narbenäste, purpurn, blüht nachmittags.

Frucht: wächst schlauchartig aus, enthält um 50 Samen; helmförmig, um 1 mm lang und breit, Wulst um den HMB.

Typstandort: Cuchilla Negra, südwestlich Rivera.
DV 71, HU 334, R 372.

 

 

 

Foto Henßen
Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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