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Sonntag, 23 September 2018
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Notocactus haselbergii (Haage ex. Rümpler 1886) Berger ex Krainz 1967

benannt nach dem Entdecker Dr. F. von Haselberg, Stralsund

Erstbeschreibung:

Echinocactus haselbergii F. A. Haage jr. ex Rümpler - Förster, C. F. - Rümpler, T. (1886):
Echinocactus haselbergii Haage - Handbuch der Cacteenkunde, Leipzig S. 563 - 564.

Literatur:

Berger, Alvin (1929): Kakteen, Stuttgart S. 208.
Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung:

Körper: flachkugelig, später abgeplattet, Scheitel tief eingesenkt, dicht bedeckt mit weißlichen kurzen abstehenden Dornen, hellgrün, bis 15 cm Ø, 15 cm hoch, nicht sich weniger als graessneri zum Licht; Faserwurzeln. Rippen eher Reihen von Höckern auf deren Oberseite die stark weißwolligen Areolen sitzen. Höcker kegelförmig, in teilweise spiralig verlaufenden Rippen angeordnet; Rippen 30 - 45, dicht, bis 5 mm tief.Foto Henßen
Dornen 20 - 25, dünn, abstehend, ca. 1 cm lang; Mitteldornen 3 - 5, etwas länger, gelblich; Randdornen 18 - 21 fein, weißlich glasig, ohne besondere Richtung.

Blüten: kommen in längeren Schüben während mehrerer Monate am Rande der Scheitelregion, dunkelorange über blutrot bis rubinrot, mit gelbem Griffel und gelben Narbenästen, öffnen an mehreren Tagen hintereinander.

Frucht: klein, bedornt, ohne Wolle. Samen länglich, kaum 1 mm lang.

Bemerkung: Auch N. haselbergii variiert je nach Standort, nicht aber so, dass die Abweichungen als selbstständige Taxa zu betrachten wären.

Heimat: Vom Tiefland bis zu den höchsten, oft mit Schnee bedeckten Bergen im westlichen Rio Grande do Sul FR 1275, KZ 160, HU 51, Arroyo da Seca, Candelaria und bei Tabai . Dort stehen sie in steilen Wänden in Flechten, wo sie keimen können.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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