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Donnerstag, 15 November 2018
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Notocactus arechavaletae (Spegazzini 1905) Herter

Ursprung des Namens:

Prof. Dr. Jose Arechavaleta lebte in Uruguay und war anerkannter Kakteenkenner

Erstbeschreibung:

Spegazzini, C.: Echinocactus arechavaletai Spegazzini Cactacearum Plantensium Tentamen
Anal. Mus. Nac. Buenos Aires ser. 3. 4: 496-497, 1905

Literatur:

Herter, H.: "Flore Illustrée de l`Uruguay" (Cactus" 177, 1955)
Gerloff u.a.: Notokakteen: Kveten 1995: S. 43
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:arech WG 119 preview

Kleine Pflanzen, Körper flachkugelig, glänzend grüne Epidermis, Rippen 5-11, weniger als bei N. ottonis, abgerundeter, glatter und breiter, durch scharfe Furchen voneinander getrennt. Randdornen bis 8, mindestens 1 Mitteldorn; alle Dornen strahlend, nicht stechend, elastisch, meistens gebogen hell- bis rotbraun gefärbt, verhältnismäßig lang (bis 25 mm). Randdornen manchmal auch grünlich oder rosa angehaucht.

Blüten bis zu 8 cm lang und Ø, mit kurzer Blütenröhre, kommen aus langer rotbrauner Wolle. Blütenblätter seidig glänzend, zitronengelb.

Standort: bei Itaqui in Brasilien, Rio Grande do Sul, an der argentinischen Grenze.

Von Notocactus ottonis unterscheidet sich der arechavaletae durch weniger (5-8) Rippen, welche runder und breiter sind. Alle Dornen (1 Mitteldorn und 8 Randdornen) sind rotbraun und bis 2,5 cm lang. Auch im Alter nur so hoch wie breit werdend. Die schwefelgelben Blütenwerden 6 cm lang und bis 10 cm breit. Die Röhre ist im Verhältnis zu den Blütenblättern kürzer als bei N. ottonis.

Fotos: NGerloff

arech HU 498 Blten preview

 

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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