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Samstag, 17 November 2018
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Notocactus linkii var. paranaensis (HU 302)

Literatur:

Notocactus linkii var. paranaensis in N. Gerloff: Notocactus Nr.7 / Paucispiniblätter: Blatt 41 (1987)

Unerwarteter Fund am Rio Cavernosa, Parana, Jaroslav Vich, INTERNOTO 33/1 S. 16 ff

Beschreibung:Foto N. Gerloff

Körper: flachkugelig, frischgrün im Scheitel, graugrün an der Basis, etwas dunkler in den Furchen, sprossend, 45 - 57 mm Ø und 26 - 27 mm hoch, Rippen 12 - 13, fast gerade verlaufend, bogenförmig, 12 - 14 mm breit, 4 - 5 mm tief, an der Basis 2 - 3 mm.
Areolen: 1 - 2 mm tiefer als die Buckel der Rippen, an der Basis 2,5 mm tief, rundlich, bis 3 mm Ø, Abstand M/M 7 mm;

Dornen:Miteldornen 3, der untere am kräftigsten, bis 12 mm lang, gebogen, braun, die oberen nur 3 - 6 mm lang, abstehend, Randdornen 9 - 10, gelblich, gespreizt, etwas abstehend, nur 3 - 8 mm lang.
Knospe: an der Basis 5 mm Ø, bis 8 mm Ø, Narbe wird sichtbar bevor sich die Knospe öffnet.
Blüte: bis 40 mm Ø, Blütenblätter 14 - 15 mm lang und 4 mm breit, zironengelb, spatelig bis rundlich, die äußeren Blütenblätter haben einen grünlich-gelben Mittelstreifen; Röhre: Epidermis zironengelb, nur zu 25 % mit Schuppen, diese oben etwas grün, mit grauer Wolle und je 3 - 5 hellbraunen Borsten; Fruchtknoten: grün, zu 20 % mit Wolle und kurzen Borsten bekleidet; Narbenäste: 7, hellrot, gespreizt, bis 3 mm lang; Griffel weißlich, gerillt, 1 - 1,5 mm Ø, 13 - 14 mm lang.

Heimat: Um die Städte Curitiba und Campo Real finden wir heute die nördlichsten Vertreter dieser Art, und auch die nördlichsten Notokakteen überhaupt.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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