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Donnerstag, 15 November 2018
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Notocactus herteri fa. pseudoherteri

dem Aussehen nach ist es scheinbar ein herteri

Erstbeschreibung:

Buining, A. F. (1971): N. pseudoherteri spec. nov.- Nat. Cact. & Succ. Journal, Vol. 26 (1): 2 - 3.

Literatur:

Herm, Konrad (1989): N. herteri Werd. forma pseudoherteri (Buining) Herm comb. nov.-
in INTERNOTO 10 (2): 35 - 39.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:

Diese Form wächst nicht in vertikalen Wänden, sondern in einem Wald nahe eines Baches. Sie hat sich in einer gesunden Population bis heute erhalten können, weil der Fundort fern des Weges ist.Notocactus pseudoherteri

Rippen: bis 26, 2 cm tief, Randdornen sind weniger, aber kräftiger strahlend;

Mitteldornen: kaum stärker, etwas dunkler in der Farbe.

Blütenfarbe: blassgelb. Ein Nektarium ist vorhanden.
Die Frucht bildet bis zu 2 cm große Beeren mit bis zu 450 Samen.
Der Samen hat einen eingesunkenen fast weißlichen HMB und ist etwas größer als bei N. herteri. Es dauert 8 - 10 Jahre bis diese Pflanze zur Blüte kommt.
Typusstandort: zwischen Livramento und Masoller, im Schatten eines Waldes. HU 342, HU 1086. In der Nähe wachsen Notocactus mammulosus und Notocactus mueller-melchersi.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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