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Dienstag, 18 September 2018
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Notocactus scopa fa. succineus (F. RITTER) N. Gerloff & J. Neduchal 2003

Der Name bezieht sich auf die Bernsteinschnecke Succinea.

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1970) : Succulenta 49 (7): 108-109.

Literatur:

Hofacker, A. KuaS, 48 (02) 1997 / 04
Gerloff, N.: N. scopa im Vergleich mit N. succineus: Notocactus 1990/1 S. 10
Gerloff & Neduchal: Die Pflanzen um Notocactus scopa, INTERNOTO 3/4, 2003.

Gerloff, N.: Notocactus scopa fa. succineus kritisch betrachtet INTERNOTO 4/2009

Beschreibung:Notocactus scopa fa succineus

Körper: säulig, hellgrün, im Blühalter 4-9 cm dick, einzeln, nur selten sprossend, im Alter verlängert bis 20 cm hoch werdend, Scheitel eingesenkt, von Dornen überdeckt, Faserwurzeln.
Rippen: 18-24 in Höcker gegliedert, 2-4 mm hoch, im Querschnitt dreieckig, Kanten stumpf, Areolen: vertieft, rund, weißfilzig, verkahlend, oben auf den Höckern, 1-2 mm im Ø, 2-4 mm freie Entfernung.
Dornen: gerade, starr, nadelförmig, stechend, Randdornen 8-20  bernsteinfarbig, im Neutrieb oft dunkler, seitwärts gerichtet, 15-30, rings um die Areolen, 3-6 mm lang, Mitteldornen nicht scharf gesondert, goldgelb bis braungelb mit braunem Fuß, stärker, bis zu 20, nach allen Richtungen, 7-20 mm lang, schlecht von den Randdornen zu unterscheiden.
Knospen: hellbraun mit dunkelbraunen Borsten, zahlreich aus dem Scheitelbereich.

Blüten: 35 mm lang, 42 mm weit offen, Blütenblätter 18 mm lang, 3-4 mm breit, etwas länglich, alle schwefelgelb, ohne rot, Fruchtknoten grün, dicht in weiße Wolle gehüllt, mit schmalen rotgrünen Schuppen, am Ende mit feinen gelben Borsten, Röhre trichterförmig, 10 mm lang, oben 10 mm breit, innen hellgelb, außen grünlichgelb, mit dichter weißer Watte bedeckt, Schuppen grünlich, feine anliegende gelbe Borsten, Staubfäden zitronengelb, am Fuß orangerot, etwa 8 mm lang, Staubbeutel cremefarben, Griffel mit der Narbe über die Staubbeutel ragend, intensiv purpurn, bis 2 mm lang, etwa 10 Narbenlappen sind kräftig rot, der Griffel hellrot. Die Blüten öffnen ab ~ 11 Uhr.

Frucht: zuerst fleischig, gelbgrün, stark bewollt, bei der Reife weißlich, rundlich, etwa 1 cm im Ø und enthalten 60-85 Samen..

Samen: hutförmig, gehöckerte Testa, ca. 0,9 mm lang, 0,7 mm breit und 0,6 mm dick, schwarz, glänzend, im HM-Bereich oval, cremefarben.
Typstandort: Die Pflanzen wachsen in der hügeligen Pampa in der Mitte von Sao Gabriel und Lavras an steilen Felsabhängen oder zwischen Felsblöcken in der Wiese stehend vergesellschaftet mit N. ottonis, N. megapotamicus, N. langsdorfii, Frailea densispina und Gymnocalycium denudatum. HU 26., südöstlich Sao Gabriel, Rio Grande do Sul, Brasilien.

Bemerkung: In der Natur werden auch gelegentlich Pflanzen mit heller Bedornung angetroffen.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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