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Donnerstag, 18 Oktober 2018
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Notocactus ottonis var. paraguayensis (Haage jr. 1896) Berger ex Backeberg 1959

Erstbeschreibung:

Haage, F. jr. (1896): Echinocactus ottonis var. paraguayensis - Haage´s Kakteen-Kultur: 145

Literatur:

INTERNOTO AK1a Febuar 1986 Zusammenführung zweier Beschreibungen

Beschreibung: Notocactus ottonis var. paraguayensis

 

Körper: 48 bis 60 mm breit, 35 bis 50 mm hoch, 8 bis 9 Rippen, 12 bis 18 mm, breit, größte Breite an der Basis, Rippenhöhe bis 6 mm, sprossend; Areolen: 4 bis 5 mm im Durc hmesser, weiß, breitrund bis rund, Abstand 10 bis 16 mm; Dornen: Mitteldornen 3, hellbraun, 12 bis 20 mm lang, der längste ist der unterste; um 9 Randdornen, hellbraun bis gelblich.

Blüten: 37 bis 40 mm lang, 48 bis 57 mm breit, intensiv gelb, mit leichtem rötlichen Streifen; Petalen um 25 mm lang; Blütenröhre mit grünen Schuppen, daraus entspringend graubraune Wolle und je 2 bis 3 dunkelbraune Borsten (10 mm lang); Griffelgelb, 2 mm Durchmesser, 22 bis 24 mm lang; Narbe 4 mm Ø, 11 Strahlen, 3 bis 4 mm lang, purpur; Staubfäden bis 25 mm lang, enden auf dem Niveau der Narbe, oben gelb, unten orange, dann rot - am Boden purpurn; Staubbeutel intensiv gelb. Die Pflanzen sind etwas kleiner wie der Typus der Art, mit tief geschnittenen, senkrecht verlaufenden Rippen. Bedornung bei manchen Formen dunkler und im Verhältnis zum Körper länger. 

Typstandort: Barrero Grande = Eusebio Ayala

Bemerkung: Der alten Beschreibung von Haage jr. entspricht nur die Form von Eusebio Ayala (AA 120 ), es gibt aber die andere Form viel häufiger, die dem N. oxycostatus ähnelt. Die Typform ist an diesem Platz fast ausgerottet durch Überbauung. 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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