Translate

Czech Dutch English French Hungarian Portuguese Spanish
Top Panel
Donnerstag, 18 Oktober 2018
A+ R A-

Notocactus multicostatus Buining & Brederoo

Notocactus multicostatus Gf 201Bedeutung des Namens: multus (lat.) = viel; costa (lat.) = Rippe

 

Erstbeschreibung: Buining A. V. & Brederoo, A. (1973): Krainz, Hans: Die Kakteen C VIc, Stuttgart: 3.12.1973.

Beschreibung:

Körper: einzeln, kugelig, ca. 7,5cm Ø, verzweigtes Wurzelsystem, grün, Scheitel eingesenkt, kahl; Rippen: bis 32, senkrecht, gehöckert; Areolen weiß filzig, vertieft, später kahl; Dornen: nadelförmig, gebogen, biegsam, Randdornen 9 bis 0,6cm lang, gebogen, an alten Areolen nach unten seitwärts gerichtet, hell, Spitzen rosa; Mitteldornen 6, 1 davon bis 1,4cm lang, nach unten gerichtet, die übrigen 0,4-0,9cm lang, nach oben gebogen; es gibt fast weiß bedornte Pflanzen, aber auch insgesamt braun bedornte Sippen.

Blüten:~ 2,5cm Ø, glocken- bis trichterförmig, Röhre nur 6 mm lang, mit grünen Schuppen bekleidet, mit wenig weißer Wolle und hellbraunen Borsten, Petalen lanzettförmig, mit braunem Mittelstreifen, glänzend gelb; die Röhrenwand ist um den Griffel gebogen, die Nektarkammer 0,5 mm breit; Staubfäden gelblich weiß, inseriert in die Röhrenwand; Griffel hellgelb und dünn, Narbenäste 8, papillös, purpurrot;

Notocactus multicostatus Gf 201 BlütenschnittFrüchte: beerenartig, 11 mm lang, behaart und beborstet; Samen: mützenförmig, dunkel mattglänzend.

Heimat: Pincheiro Machado HU 100 (helle Form) und Cancucu Gf 201, 196 (brauner und variabler).

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

 Anmeldung

Angemeldet bleiben